Ein Sommernachtstraum

Von

William Shakespeare

 

 

...Shakespeare in Holzgerlingen...Shakespeare in Holzgerlingen...Shakespeare ...

Schon gehört? Die Theater-Agend(t)en bringen den Sommernachtstraum auf die Bühne! Sommernachtstraum? Das ist doch diese Komödie, die bei den alten Griechen spielt? Nein, das ist nicht nur eine Komödie – das ist ein dichterisches Naturereignis!
Der Inhalt? Kein Geheimnis, denn schließlich ist ́s kein Krimi:

Theseus, der König von Athen, kommt aus dem Krieg zurück und freut sich lustvoll auf die Hochzeit mit Hippolyta, die er soeben besiegt hat. So ging Brautwerbung damals!
Ein Haufen Handwerker übt ein Theaterstück ein, das sie bei der Hochzeit zum Besten geben wollen. Handwerk hatte damals wohl noch keinen goldenen Boden!

Vier junge Snobs aus der Schickeria Athens liebten sich, lieben sich immer noch, oder aber nicht mehr. Jedenfalls gibt's mächtig Streit, weil ein Vater Hochzeitspläne hat, die seiner Tochter nicht schmecken.
Eine Etage höher, im Elfenreich, hat König Oberon Stress mit seiner Gattin, weil sie schon zu lange verheiratet sind und um Nichtigkeiten streiten. Ewige Langlebigkeit hat auch seine Nachteile!

Oberon ist sauer und verhext seine schlafende Frau mit dem Ziel, dass sie sich in das nächste Wesen verliebt, das sie beim Erwachen sieht.
Nun hat Oberon einen pfiffigen Helfer, den Puck. Ein echter Quälgeist, aber charmant. Er verzaubert einen der Handwerker in einen Esel, und den sieht die Königin der Elfen bei ihrem ersten Augenaufschlag. Liebe macht blind, zumal wenn es auf Hexenbasis beruht, und deshalb kommt die edle Königin gleich zur Sache. (Das Stück ist eigentlich nicht so richtig kindgerecht, aber voller Lebensweisheiten!)

Puck hat mit dem Zaubersaft auch bei den jungen Liebenden Unsinn getrieben, sodass die Liebe auf Abwege und die Harmonie abhanden kommt.
Oberon und Puck genießen das Chaos und Ihnen, lieber Zuschauer, wird es genauso ergehen. Eine Komödie hat natürlich ein Happy End:

Die Königin wird enthext, zeigt sich leicht entsetzt über ihre Eselei und versöhnt sich mit dem Gatten.
Die Liebespaare werden neu geordnet und jeder Topf kriegt seinen Deckel.
Und Theseus bekommt seine Hippolyta.

Und beide ihr Theaterstück. Und die Handwerker ihren gerechten Lohn. Und alle ihren Segen vom Oberon.
Alles klar? Falls nicht: dann hilft nur anschauen!
Sie haben 6 (sechs!!) Möglichkeiten:

Freitag 9. - Samstag 10. - Sonntag 11. (Vorsicht: Beginn um 18:00)
Donnerstag 15. - Freitag 16. - Samstag 17. November.
Um 20:00 in der Stadthalle. Aber bitte pünktlich – Theseus lässt nach Beginn der Vorstellung niemand mehr rein!